Vor 110 Jahren… (Teil 3)

„In der Ausschuss-Sitzung am 16. September 1910 wurde der Bau eines Turnschuppens beschlossen, zu welchem Lammwirt Maier das Geld vorschießt, und zwar unverzinslich laut dem gemachten Vertrag. Zur Beaufsichtigung des Bauens wurde ein Bauausschuss gewählt, und zwar Vorstand Hieber sowie Emberger, Albert Wiedmann, Josef Schupp, Knöpfle und Vesenmaier.“

„Bei der Ausschuss-Sitzung am 22. September 1910 wurden 2 neue § in den Statuten entworfen, und zwar folgende:

  1. Ein jeder, der von dem Verein eine Vorturnerstunde etc. besucht, erhält von der Vereinskasse 2 Mark Entschädigung. (Anm. d. Verf.: Es handelte sich wohl um den Besuch einer Übungsleiter-Fortbildung.)
  2. Alle Kränze, welche bei Turnfesten von Einzelwettturnern geholt werden, gehören dem Verein und müssen im Lokal aufgehängt werden. Hierfür wird ihm 16 Pf. Entschädigung bezahlt. Einrahmen etc. übernimmt der Verein. Es hat somit der Betreffende keinen Anspruch nicht auf seinen Kranz.“

 

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