Vor 100 Jahren… (Teil 2)

Für eine Tafel zur Erinnerung an die Gefallenen (1. Weltkrieg 1914-18) werden 200 Mark bewilligt. Am 9. Mai 1920 findet eine offizielle Begrüßung der Kriegsheimkehrer durch Josef Barthle statt (u. a. kommt Andreas Knöpfle nach dreijähriger Gefangenschaft aus Frankreich zurück). Lokalwirt Albert Mayer spendiert aus diesem Anlass ein Essen. Das Mitglied Franz-Josef Rieg spendet anlässlich seiner Hochzeit 25 Mark. Die Beiträge werden auf 2 bzw. 1 Mark erhöht.

Am 19. Mai wird eine Spiel-Abteilung gegründet, jedoch: „Solange kein eigener Platz vorhanden ist, übernimmt der Verein keine Flurschäden!“ Nach dem Rücktritt der Zöglingswarte treten Josef Wiedmann und Johannes Haag an deren Stelle. Am Gauturnfest in Lorch nehmen 18 Mann in der Vereinsriege und 17 Einzelturner teil.

Das Gartenfest am 29. August wird von den Nachbarvereinen gut besucht und erbringt 657 Mark Einnahmen. Pfarrer Kibler bedankt sich beim Verein für das Geschenk zu seinem 25-jährigen Jubiläum (100 Zigarren!!!). Julius Wanner wird zum Spielleiter der Spielabteilung gewählt. Die Herbstfeier mit Abturnen und Früchteverlosung erbringt 400 Mark.

Auf Antrag von Julius Wanner sollen die Siegerkränze vom Gauturnfest eingerahmt werden. Seiner Bitte an den Lokalwirt, das Pferd zum Üben im „Lamm“ aufstellen zu dürfen, wird entsprochen…

Bei der Weihnachtsfeier am Stefanstag werden folgende Stücke aufgeführt (Wiederholungen an Neujahr und an Dreikönig): 1. „Der pfiffige Zögling“ (Turnerschwank in einem Akt), 2. „Das Gewissen“ (Schauspiel in fünf Aufzügen), 3. „Der Kriegsgewinnler“ (komische Szene).

 

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